Das
Peer-Projekt
Ziel des Projekts ist es, das international bewährte Konzept der Peer-Beratung in die stationäre Jugendhilfe zu übertragen. Junge Menschen mit eigenen Krisenerfahrungen werden dabei zu aktiven Gestalter*innen von Unterstützung und Veränderung.
Konzipiert und begleitet wird das Projekt durch ein Projektteam der Dualen Hochschule Sachsen am Standort Breitenbrunn.
Kooperationspartner sind Jugendhilfeträger aus ganz Sachsen.
Das Modellprojekt wird durch die Sächsische Aufbaubank von Anfang 2026 bis Ende 2027 gefördert.
Theorie-Praxis-
Transfer
Ein Fokus der Dualen Hochschule Sachsen liegt auf der Stärkung des Theorie-Praxis-Transfers. Im Studienbereich Soziale Arbeit forschen wir zu Peer-Ansätzen im Kontext psychischer Erkrankung in der Jugendhilfe.
Doch ein Konzept auf dem Papier verändert noch nichts. Darum brauchen wir Sie.
In Ihrer Jugendhilfeeinrichtung füllen Sie als Mentor*innen sowie die MutMates als Beratende die Worte Partizipation & Empowerment mit Leben.
Wir unterstützen Sie über alle Projektphasen hinweg und begleiten das Projekt wissenschaftlich.
Werden Sie Teil des Projektes und verändern Sie Jugendhilfe.
Partizipation
Entstigmatisierung
Selbsthilfe
Empowerment
Sensibilisierung für
psychische Gesundheit
Kinderrechte
Die Projektbausteine
Die Phasen des Modellprojekts
Phase 1
Weiterbildung für Mentor*innen
Der Schutz der teilnehmenden jungen Menschen sowie die nachhaltige Verankerung von Peer-Beratung in der Jugendhilfepraxis erfordern eine intensive Beschäftigung mit dem Projekt und seinen Gelingensfaktoren. Sozialpädagogische Fachkräfte der teilnehmenden Jugendhilfeträger, die sich als Mentor*innen im Projekt engagieren möchten, nehmen daher zunächst an der Weiterbildung „Mentoring im Peer-Projekt – begleiten, empowern, gemeinsam Veränderung gestalten“ teil. Diese umfasst zwei Präsenzworkshops in Breitenbrunn/ Erzgebirge sowie vier Online-Seminare á 90 Minuten.
Phase 2
Peer Training für Jugendliche und junge Erwachsene, die als MutMates aktiv werden möchten
Die designierten Peer-Berater*innen absolvieren fünf intensive Workshoptage, die vom Projektteam der DHSN gestaltet werden. Ziele des Peer-Trainings sind:
- vertiefte Auseinandersetzung mit der Rolle als MutMate,
- Reflexion des eigenen Erfahrungswissens,
- Erwerb von grundlegenden Beratungskompetenzen,
- Erweiterung des Wissens über psychische Gesundheit und
- Selbstfürsorge bzw. Selbstschutz.
Phase 3
Peer-Beratung vor Ort
Die Etablierung des neuen, niedrigschwelligen Beratungsangebotes in den Jugendhilfeeinrichtungen bildet das Herzstück des Projektes. Begleitet werden die MutMates zum einen durch ihre Mentor*innen vor Ort, die regelmäßige Reflexionsgespräche anbieten. Zum anderen organisiert das Projektteam des DHSN Peer-Treffen für Austausch und Supervision.
Parallel wird das Projekt wissenschaftlich begleitet. Die Erkenntnisse werden u.a. in Form anwendungsorientierter Handreichungen für die überregionale Jugendhilfe nutzbar gemacht.
Ansprechpartner*innen
Kontaktieren Sie uns gern!
Annegret Jansen
Peggy Lang
Telefon: +49 37756 70380
peggy.lang@dhsn.de